Schweinebauch auf Weißkohlgemüse

Die originäre Idee war, ganzheitlich über Essen und Trinken zu berichten und nicht nur über Restaurantbesuche. Dies habe ich doch vernachläßigt. Rezeptideen, Einkaufstipps und Weine sollte auch ihren berechtigten Platz bekommen. Gut, Fotos – nicht so mein Ding, wobei ich mich bei anderen blogs immer freue, wenn ein Bild mehr sagt als tausend Worte.

Hier ein Anfang: In Korschenbroich läßt der Metzger Erkes von einem Bauern Schwäbisch-Hällische Landschweine züchten. Der Geschmack des Fleisch dieser alten Schweinrasse läßt sich nicht annäherend mit dem von Schweinen aus Turbo-Mast vergleichen. Das dunklere und festere Fleisch hat ein tolles Aroma und einen recht hohen Fettanteil, der als Multiplikator des Aromas fungiert. Auch im Landgasthof Stappen greift man gerne auf dieses regional gezüchtete und geschlachtete Produkt zurück. Schweinebauch wird den meisten vom Grillen bekannt sein, wobei das Zischen des in die Glut hineintropfenden Fetts das assoziierte Geräusch ist. Fett sei Schweinebauch, mag man die Filet- und Magerstückebevorzuger rufen hören. Ja, aber Fett ist ein Geschmacksträger (5 € ins Phrasenschwein…) und wird bei der folgenden Zubereitung nahezu beseitigt und in zartes und hocharomatisches Fleisch verwandelt.

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Karlsruhe – “Kreuz-Stübl” in Kuppenheim

Es gibt zwei Möglichkeiten – einen Sieg, dann schmeckt das Essen im Zustand der Euphorie besonders gut oder dient bei einer Niederlage, manchmal gar bei einer Punkteteilung, der Frustbewältigung. Neben der obligatorischen Stadionwurst, deren Qualität von ganz schlecht bis hin zu guter Metzgerqualität vom Holzkohlegrill reicht, kann man an den meisten Spielorten der Fußballbundesliga vor oder nach dem Spiel auch in ein Restaurant einkehren.

Daher diese neue Kategorie Auswärtsspiel, die sich mit kulinarischen Betrachtungen bei einer Reise in eine fremde Stadt, ein fremdes Stadion beschäftigt. In loser Reihenfolge folgen Berichte über Restaurantbesuche im Zusammenhang mit einem Auswärtsspiel oder auch verpaßte Gelegenheiten, was man hätte am Ort des Geschehens noch machen können.

Los geht es mit dem Besuch des Restaurants „Kreuz-Stübl“ in Kuppenheim. Der kleine Ort liegt knapp 30 Kilometer vom Wildpark-Stadion in Karlsruhe entfernt und das Kreuz-Stübl ist das badisch-regionale Pendant zu Wolfgang Raubs gleichnamigem, sternegekröntem Restaurant. Im Gault Millau 2008 steht eine Auszeichnung mit 16 Punkten zu Buche.

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