Wenn es einen Grund gibt von Düsseldorf nach Odenthal im Bergischen zu fahren, dann mit Sicherheit das Restaurant „Zur Post“.

 

Ein im wahrsten Sinne des Wortes heißes Essen bot sich bei auf einmal tropischen Temperaturen. Da der Tisch aber reserviert und die Vorfreude groß war, versuchten wir dem Schweiß zu trotzen und einfach dem Genuß zu fröhnen. Dies gelang, wenn auch nicht hundertprozentig.

 

Wir orderten á la carte, obwohl auch die Menüs zu fairen Preisen locken. Vorallendingen hatten es uns diesmal eher die Gerichte der verfeinerten Regionalküche angetan, wie z.B.:

 

Lauwarme Scheiben vom Eisbein mit Graupenvinaigrette hausgemachter gebackener Blutwurst und kleinem Salat EUR 14,00

 

Trilogie vom Bergischen Reh EUR 32,00

 

Die Küche grüßte zu Beginn und nochmals nach den Vorspeisen. Gut gemeint, gemacht und sonst freudig angenommen, verstärkte das Amuse bouche schon zum Hauptgericht das Sättigungsgefühl und hielt uns davon ab, noch ein Dessert zu ordern. Dieses kam aber zum Espresso in Form einer Mini-Crème brulée mit herrlichem Erdbeereis, wie es in der Qualität kaum eine Eisdiele anbietet.

 

Das Essen ist sehr reichhaltig, die Saucen sahnig und gerne mit Butter montiert und schmecken wahrscheinlich im Winter noch köstlicher.

 

Ein tolles Restaurant, mit freundlichem Personal, rustikal-angenehmen Ambiente und sehr guter Küche. Dies Speisen und die Weine werden zu durchaus adäquaten Preisen angeboten.

 

Wir tranken einen Weißburgunder „S“ 2005 von Wittmann aus Rheinhessen, der den Aufwärtstrend in diesem Anbaugebiet deutlich werden ließ.

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