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Zwischen Bergen und Seen – Schweizer Wein

Lange Jahre war für uns Kinder der jährliche Familienurlaub in der Schweiz eine mäßig spannende Veranstaltung. In einer Zeit, in der Tennis noch boomte, standen wir morgens auf dem Court, am Nachmittag wanderte die Familie und ein, aus Kinder- und Teenagersicht, steifes Dîner war die Abendunterhaltung. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich begann mit Hilfe der Weinkarte die Schweiz zu erkunden…

DSC_7741Schweizer Weine fristen in Deutschland ein Schattendasein. Dazu tragen unter anderem der starke Schweizer Franken und die teils begrenzten Produktionsmengen bei.
Dies ändern und zeigen, daß es nicht an der Qualität und Vielfalt des eidgenössischen Weinbaus liegt, wollte SwissWein@ProWein 2014 mit der gut besuchten Veranstaltung Die Weinschweiz in Deutschland im Industrieclub Düsseldorf. Read More

Das Buch zum Wein von Captain Cork

Weihnachten naht. Ich denke über Geschenke nach. Eine Idee ist schon da. Der Bruder interessiert sich seit einiger Zeit für Wein, seriösen Wein. Lieber Rotwein. Er definiert auch, was ihm gefällt: Der Vernatsch aus Südtirol zu schwach auf der Brust, ein Rioja schmeckte besser als der “unoaked” Portugiese und besonders in die engere Auswahl kam ein “Black Print” von Markus Schneider. Dieses zarte Pflänzchen Weinenthusiasmus will brüderlicherseits gepflegt und erweitert werden.

Natürlich hilft hier learning by drinking, aber ein wenig Theorie kann nicht schaden, sondern sogar das (Trink)Vergnügen steigern.

Da trifft es sich doch hervorragend, daß gerade zum Weihachtsgeschäft Captain Cork – Das ultimativ andere Weinbuch erscheint. Gerade hier erhoffe ich mir doch, daß alle Theorie nicht trocken ist, sondern so süffig und verständlich ist, daß sie Lust auf Lesen, Verstehen und vorallendingen auf ein Glas Wein macht. Read More

Ein erstes Mal – ProWein 2011 “Wo ist Günther Jauch?”

Die ProWein öffnet sich seit dem letzten Jahr Weinbloggern und bietet für diese gar eigene Programmpunkte an. Am Sonntag war mein erstes Mal auf der ProWein: Erschlagen von Eindrücken, überwältigt von Impressionen und ein wenig ziellos. Bei mehr als 3.600 Ausstellern aus rund 50 Ländern auch kein Wunder. Die Fachbesuchermesse ist Business, es werden Kontakte gepflegt, neue Kunden gewonnen und man zeigt Präsenz.

Klar, überall wird Wein verkostet. Die ersten Weine des vielfach diskutierten 2010er Jahrgangs sind abgefüllt und werden ausgeschenkt. Im VDP-Bereich ist in Halle 4 am meisten los, stellen doch hier mitunter die Top-Weingüter Deutschlands aus. Ich stehe gerade am Stand von  Heymann-Löwenstein aus Winnigen an der Mosel als mich ein mit mehreren Kameras bewaffneter Fotograf hektisch fragt: "Haben Sie irgendwo Günther Jauch gesehen? Der soll irgendwo hier sein…" Ja, somit hatte auch die ProWein ihren Glamour, war der Fernsehstar doch leibhaftig als Besitzer seines Weinguts von Othegraven vor Ort. 

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ProWein 2011 in Düsseldorf

Als Düsseldorfer Genußfreund auf die ProWein quasi vor der Haustür, die sich seit dem letzten Jahr Bloggern öffnet, sollte doch in diesem Jahr klappen, um mit anderen Bloggern und natürlich Winzern und Weinverkäufern in Kontakt zu kommen.

Unter "ProWein goes City" finden um die Messe in Düsseldorf auch diverse Veranstaltungen statt, die im Gegensatz zur Fachbesuchermesse für jeden zugänglich sind. Am auffallendsten dürfte das "Weinsensorium" auf dem Burgplatz sein, in dem der Besucher Wein verkosten und etwas über deutschen Wein und seine Anbaugebiete lernen kann. Das ganze ist in dem Fall sogar gratis.

In puncto Wein hat sich auch vieles in Richtung Twitter und Facebook, weg von den klassischen Blogs, bewegt. So ist die Twitterweinverkostung (hashtag #twv) mittlerweile zu einer Institution geworden. Mich findet man bei Twitter als "Weinreise".

Twitter #stantonytest – St. Antony Weingut aus Nierstein / Rheinhessen

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Wenn die Jungs von Weingut St. Antony erreichen wollten, daß ich mich erst sommerlich fühlte (Montag) und heute der Wein optimal zum endlich mal frühlingshaften Wetter paßte und die Gedanken auf meine Terrasse oder meinen Balkon sehnsüchtig gerichtet sind, haben sie ihr Ziel erreicht. War die Intention einen potentiellen Abnehmer ihrer Weine zu finden, ist die Erreichung dieses Ziels gar nícht so unrealistisch. Wollten sie gutes tun, so gaben sie mir gutes zu trinken und somit gutes zu berichten.

Neue Möglichkeiten bieten neue Chancen. Twitter, Facebook oder dieses nervige Xing – mittlerweile nutzen auch einige Weingüter alle potentiellen Vertriebskanäle des Internets aus.

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